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AMN Bionasse®
Die einzigartige echte Bio-Vinasse
Vitalstoff für Pflanze und Bodenleben, regional aus Süddeutschland. Geeignet für den ökologischen Landbau nach (EU) 2018/848, gelistet in der Betriebsmittelliste und geprüft für die großen Anbauverbände.
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01 · Kurz gesagt
Mehr als düngen
Bionasse ist kein angerührtes Nährsalz. Sie ist das, was übrig bleibt, wenn man lebende Hefe großzieht. Genau deshalb kann sie mehr als düngen.
„Nach fünf Jahren Planung und Entwicklung freuen wir uns außerordentlich, unsere einzigartige AMN Bionasse endlich in ausreichender Menge anbieten zu können.“
02 · Herstellung
Vom Hefe-Tank aufs Feld
Ausgangsstoff ist kontrolliert biologisch erzeugte Zuckerrübenmelasse, die als Nährmedium für die Bio-Hefeproduktion dient. Nach der Fermentation wird die Hefe abgetrennt. Der entzuckerte Klarlauf ist ein Reststoff der Lebensmittelherstellung und der Ausgangsstoff für Bionasse.
- 1In Vortanks gesammeltEntzuckerter Klarlauf aus der Bio-Hefeproduktion
- 2Physikalisch aufkonzentriertWasserentzug in der Eindampfanlage
- 3Mechanisch gefiltertUngelöste Bestandteile werden abgetrennt
- 4Abgefüllt, ohne ZusätzeIn Kanister und IBC, ohne weitere chemische Behandlung
Strom aus Solarenergie, Wasser aus eigener Quelle in Brauwasserqualität. Bei der Herstellung werden weder Gentechnik noch synthetischer Stickstoff, Prozesshilfsstoffe, synthetische Nanopartikel oder PFAS eingesetzt.
- 1Bio-Zuckerrübekontrolliert biologischer Anbau
- 2Bio-MelasseNährmedium für die Hefe
- 3Bio-HefeFermentation
- 4Klarlaufentzuckerter Reststoff der Lebensmittelherstellung
- 5AMN Bionasseeingedampft, gefiltert, abgefüllt
- 6Boden & Pflanzefüttert das Bodenleben, baut Humus auf
03 · Ihre Vorteile
Zwölf Gründe für Bionasse
Gleichbleibende Viskosität durch moderne Anlagentechnik, kein dicker Bodensatz. Dosier- und spritzfähig, auch für Blattanwendungen.
Rohstoff zu 100 % aus kontrolliert biologischem Anbau. Keine Zusatzstoffe, keine Gentechnik, kein synthetischer Stickstoff.
Rohstoff und Herstellung in Süddeutschland. Kurze Wege, lückenlos nachvollziehbare Herkunft.
Auf rund 405 Pflanzenschutzwirkstoffe untersucht, kein Befund oberhalb der Bestimmungsgrenze. Schwermetalle weit unter den Grenzwerten.
Rund 97 % des Stickstoffs sind organisch gebunden. Die Freisetzung erfolgt über die mikrobielle Mineralisierung.
Aminosäuren, B-Vitamine, Betain, Beta-Glucane, Enzyme, organische Säuren und Polysaccharide aus der Fermentation.
Rund 32 % organische Substanz als Kohlenstoffquelle für die Mikroflora im Wurzelraum.
Rund 7 % K₂O für Gewebefestigkeit, Fruchtqualität und Holzreife.
Reststoff der Bio-Hefeproduktion. Für die Herstellung wird keine zusätzliche Fläche bewirtschaftet.
Strom aus Solarenergie, Wasser aus eigener Quelle in Brauwasserqualität.
Ohne tierische Bestandteile, auch für vegan wirtschaftende Betriebe geeignet.
Mischbar mit gängigen Pflanzenschutzmitteln und den übrigen AMN-Produkten, mit Nützlingen kombinierbar.
04 · Inhaltsstoffe
Ein Profil, das über NPK hinausgeht
Die Nährlösung hat einen vollständigen Fermentationsprozess durchlaufen. Dazu kommen die Hauptnährstoffe NPK 3-1,5-7, ergänzt um Magnesium und Schwefel.
Direkt verfügbare Bausteine der Eiweißsynthese, für die Bodenmikroflora zugleich Stickstoff- und Kohlenstoffquelle.
Hefe ist eine der reichsten natürlichen Quellen. Cofaktoren in Enzymsystemen, viele Bodenbakterien können sie nicht selbst bilden.
Osmolyt aus der Zuckerrübe. Stabilisiert Proteine und Zellmembranen unter Trocken- und Salzstress.
Bevorzugtes Substrat für Bodenpilze und Bakterien; organische Säuren mobilisieren festgelegte Nährstoffe.
Leicht verfügbare Kohlenstoffquelle. Eine aktive Rhizosphäre erschließt Nährstoffe, die der Wurzel sonst nicht zugänglich sind.
Bor, Eisen, Mangan, Kupfer und Molybdän als Bestandteile von Enzymen für Photosynthese, Stickstoffumsatz und Wurzelbildung.
05 · Stickstoffdynamik
Gleichmäßig statt Spitze
Die Freisetzung folgt der biologischen Aktivität des Bodens. Zuckerverbindungen und organischer Kohlenstoff dienen der Mikroflora als Energiequelle. Der Kaliumanteil von rund 7 % K₂O festigt die Zellwände.
06 · Aus der Forschung
Vinasse ist gut erforscht
Schon Justus von Liebig regte an, die Rückstände aus der Rübenmelasse zur Düngung zu nutzen. Zuckerrübenvinasse wurde in Deutschland in langjähriger, anwendungsbezogener Forschung mit Universitäten und Versuchsanstalten im Feld untersucht.
- 1Stickstoff in organischer Form
Der Stickstoff liegt vor allem als Aminosäuren und Betain vor, rund 90 % organisch gebunden. Nach der Einarbeitung wird er an Boden, Pflanze und Mikroorganismen gebunden und übersteht den Winter weitgehend ohne Auswaschung.
- 2Gleitende Freisetzung
Ab dem Frühjahr wird der Stickstoff mit der natürlichen Mineralisierung nach und nach frei und steht der Kultur über die ganze Vegetation zur Verfügung.
- 3Auf wachsende Bestände sprühbar
Vinasse ließ sich ohne Ätzschäden auf wachsende Bestände ausbringen. Frühjahrsgaben erreichten in den Versuchen der LVA Bernburg ähnliche Erträge wie mineralischer Stickstoff.
- 4Mehr Leben im Boden
Der Restzucker gibt der Mikroflora den ersten Impuls, die organischen Stickstoffverbindungen tragen ihn weiter. Besonders die freilebenden, stickstoffbindenden Azotobacter wurden gefördert.
Azotobacter je g Boden nach Vinasse
Lössboden eines Biobetriebs
Ertrag mit Vinasse-Stickstoff im Frühjahr
relativ zur gleichen N-Menge als Mineraldünger (= 100), Mittel der Versuchsjahre
Quelle: Debruck, J.; Lewicki, W.: Zuckerrübenvinasse als Naturdünger im Kreislauf Boden – Pflanze. 1996, S. 21–28, mit Versuchen u. a. der LVA Bernburg-Strenzfeld (1993–1995, Ertrag je Kultur als Mittel der Versuchsjahre: Winterweizen 99,7/101/100, Wintergerste 102/93,3, Winterraps 103/88,6), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und des Labors Grün-Wollny (Azotobacter, Mainzer Becken 1991). Die Ergebnisse beziehen sich auf Zuckerrübenvinasse im Ackerbau mit Aufwandmengen um 3 t/ha, nicht auf AMN Bionasse. Für AMN Bionasse gelten die Richtwerte unten und die Angaben auf dem Etikett.
07 · Sauber an der Quelle
Der Vorteil entsteht am Rohstoff
Bionasse verwendet ausschließlich Rohstoff aus ökologischem Anbau. Das Screening der LUFA Nord-West auf rund 405 Pflanzenschutzwirkstoffe ergab keinen Befund oberhalb der Bestimmungsgrenze, ebenso eine Untersuchung nach QuEChERS an einer früheren Charge. Das zählt besonders bei Kräutern, Salaten und Gemüse.
08 · Anwendung
Richtwerte für die Praxis
| Kultur | Zweck | Richtwert |
|---|---|---|
| Gemüsebau | N-reduzierte Düngung, Vitalisierung | 2–4 Gaben, 1–6 L/ha oder 0,1–1 %ig zur Spritzbrühe |
| Kräuter, Stauden, Zierpflanzen | Nachdüngung, Vitalisierung | wöchentlich 0,3 %ig oder alle 2–3 Wochen 0,5 %ig |
| Ackerbau | N-reduzierte Düngung | 1 Anwendung 3–6 L/ha nach der Bestockung |
| Baumschule, GaLaBau | Anwachsen, Wurzelbildung | 1 %ig tauchen bzw. 1–3 %ig angießen |
| Obstbau | Vitalisierung | mehrmals jährlich 1–3 L/ha |
| Wein, Keltertrauben | Vitalisierung | 0,3–0,5 %ig bzw. 1–3 L/ha |
| Sport- und Golfrasen | Bodenaktivierung, Greening | mehrmals jährlich 0,3–1 %ig |
Für Verbandsbetriebe, die mehr wollen als die Mindestanforderung: vor allem für Kräuter, Salate und Gemüse, kaliumbedürftige Kulturen wie Fruchtgemüse, Obst und Wein sowie Flächen in Wasserschutzgebieten. Mischversuch empfohlen; bei blühenden Zierpflanzen vor dem Blatteinsatz eine Testbehandlung. Maßgeblich sind die Angaben auf dem Etikett.
09 · Zertifizierungen
Geeignet und gelistet
10 · Verfügbarkeit
Ausreichend Ware sofort verfügbar
IBC und ganze Züge sind auf Angebot zu attraktiven Konditionen verfügbar. Beratungskräften und Versuchsanstellern stellen wir Muster kostenfrei zur Verfügung. Prüfberichte, Sicherheitsdatenblatt und das wissenschaftliche Dossier erhalten Sie auf Anfrage.


