Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Vortanks für den Klarlauf aus der Bio-HefeproduktionEindampfanlage und Fertigwarentank

Neu Ab sofort lieferbar · Die Produktion läuft

AMN Bionasse®
Die einzigartige echte Bio-Vinasse

Vitalstoff für Pflanze und Bodenleben, regional aus Süddeutschland. Geeignet für den ökologischen Landbau nach (EU) 2018/848, gelistet in der Betriebsmittelliste und geprüft für die großen Anbauverbände.

Angebot anfordernAnwendungGebinde & Verfügbarkeit

AMN Bionasse 20-L-Kanister
NPK 3-1,5-7kaliumbetont
≈ 97 %des Stickstoffs organisch gebunden
≈ 32 %organische Substanz
100 % Bioohne Hilfs- und Zusatzstoffe
≈ 405Wirkstoffe geprüft, kein Befund

01 · Kurz gesagt

Mehr als düngen

Bionasse ist kein angerührtes Nährsalz. Sie ist das, was übrig bleibt, wenn man lebende Hefe großzieht. Genau deshalb kann sie mehr als düngen.

„Nach fünf Jahren Planung und Entwicklung freuen wir uns außerordentlich, unsere einzigartige AMN Bionasse endlich in ausreichender Menge anbieten zu können.“
Dominik Henzler, Geschäftsführer der Mack bio-agrar GmbH

02 · Herstellung

Vom Hefe-Tank aufs Feld

Ausgangsstoff ist kontrolliert biologisch erzeugte Zuckerrübenmelasse, die als Nährmedium für die Bio-Hefeproduktion dient. Nach der Fermentation wird die Hefe abgetrennt. Der entzuckerte Klarlauf ist ein Reststoff der Lebensmittelherstellung und der Ausgangsstoff für Bionasse.

  1. 1In Vortanks gesammeltEntzuckerter Klarlauf aus der Bio-Hefeproduktion
  2. 2Physikalisch aufkonzentriertWasserentzug in der Eindampfanlage
  3. 3Mechanisch gefiltertUngelöste Bestandteile werden abgetrennt
  4. 4Abgefüllt, ohne ZusätzeIn Kanister und IBC, ohne weitere chemische Behandlung

Strom aus Solarenergie, Wasser aus eigener Quelle in Brauwasserqualität. Bei der Herstellung werden weder Gentechnik noch synthetischer Stickstoff, Prozesshilfsstoffe, synthetische Nanopartikel oder PFAS eingesetzt.

RegionalerKreislaufAus Süddeutschland.Ohne zusätzliche Fläche.1Bio-Zuckerrübekontrolliert biologischer Anbau2Bio-MelasseNährmedium für die Hefe3Bio-HefeFermentation4Klarlaufentzuckerter Reststoffder Lebensmittelherstellung5AMN Bionasseeingedampft, gefiltert,abgefüllt6Boden & Pflanzefüttert das Bodenleben,baut Humus auf
  1. 1Bio-Zuckerrübekontrolliert biologischer Anbau
  2. 2Bio-MelasseNährmedium für die Hefe
  3. 3Bio-HefeFermentation
  4. 4Klarlaufentzuckerter Reststoff der Lebensmittelherstellung
  5. 5AMN Bionasseeingedampft, gefiltert, abgefüllt
  6. 6Boden & Pflanzefüttert das Bodenleben, baut Humus auf

03 · Ihre Vorteile

Zwölf Gründe für Bionasse

Homogen und mischbar

Gleichbleibende Viskosität durch moderne Anlagentechnik, kein dicker Bodensatz. Dosier- und spritzfähig, auch für Blattanwendungen.

Konsequent biologisch

Rohstoff zu 100 % aus kontrolliert biologischem Anbau. Keine Zusatzstoffe, keine Gentechnik, kein synthetischer Stickstoff.

Regional aus Süddeutschland

Rohstoff und Herstellung in Süddeutschland. Kurze Wege, lückenlos nachvollziehbare Herkunft.

Rückstandsgeprüft und sauber

Auf rund 405 Pflanzenschutzwirkstoffe untersucht, kein Befund oberhalb der Bestimmungsgrenze. Schwermetalle weit unter den Grenzwerten.

Ohne Nährstoffspitze

Rund 97 % des Stickstoffs sind organisch gebunden. Die Freisetzung erfolgt über die mikrobielle Mineralisierung.

Mehr als Dünger

Aminosäuren, B-Vitamine, Betain, Beta-Glucane, Enzyme, organische Säuren und Polysaccharide aus der Fermentation.

Füttert das Bodenleben

Rund 32 % organische Substanz als Kohlenstoffquelle für die Mikroflora im Wurzelraum.

Kaliumbetont

Rund 7 % K₂O für Gewebefestigkeit, Fruchtqualität und Holzreife.

Aus dem Kreislauf

Reststoff der Bio-Hefeproduktion. Für die Herstellung wird keine zusätzliche Fläche bewirtschaftet.

Nachhaltig produziert

Strom aus Solarenergie, Wasser aus eigener Quelle in Brauwasserqualität.

Rein pflanzlich und vegan

Ohne tierische Bestandteile, auch für vegan wirtschaftende Betriebe geeignet.

Gut kombinierbar

Mischbar mit gängigen Pflanzenschutzmitteln und den übrigen AMN-Produkten, mit Nützlingen kombinierbar.

04 · Inhaltsstoffe

Ein Profil, das über NPK hinausgeht

Die Nährlösung hat einen vollständigen Fermentationsprozess durchlaufen. Dazu kommen die Hauptnährstoffe NPK 3-1,5-7, ergänzt um Magnesium und Schwefel.

Aminosäuren

Direkt verfügbare Bausteine der Eiweißsynthese, für die Bodenmikroflora zugleich Stickstoff- und Kohlenstoffquelle.

B-Vitamine

Hefe ist eine der reichsten natürlichen Quellen. Cofaktoren in Enzymsystemen, viele Bodenbakterien können sie nicht selbst bilden.

Betain

Osmolyt aus der Zuckerrübe. Stabilisiert Proteine und Zellmembranen unter Trocken- und Salzstress.

Beta-Glucane, Enzyme, organische Säuren

Bevorzugtes Substrat für Bodenpilze und Bakterien; organische Säuren mobilisieren festgelegte Nährstoffe.

Zucker und Polysaccharide

Leicht verfügbare Kohlenstoffquelle. Eine aktive Rhizosphäre erschließt Nährstoffe, die der Wurzel sonst nicht zugänglich sind.

Spurennährstoffe

Bor, Eisen, Mangan, Kupfer und Molybdän als Bestandteile von Enzymen für Photosynthese, Stickstoffumsatz und Wurzelbildung.

05 · Stickstoffdynamik

Gleichmäßig statt Spitze

Die Freisetzung folgt der biologischen Aktivität des Bodens. Zuckerverbindungen und organischer Kohlenstoff dienen der Mikroflora als Energiequelle. Der Kaliumanteil von rund 7 % K₂O festigt die Zellwände.

Zeit nach der Gabe verfügbarer Stickstoff mineralische Spitze AMN Bionasse: gleichmäßig Schematische Darstellung

06 · Aus der Forschung

Vinasse ist gut erforscht

Schon Justus von Liebig regte an, die Rückstände aus der Rübenmelasse zur Düngung zu nutzen. Zuckerrübenvinasse wurde in Deutschland in langjähriger, anwendungsbezogener Forschung mit Universitäten und Versuchsanstalten im Feld untersucht.

  1. 1
    Stickstoff in organischer Form

    Der Stickstoff liegt vor allem als Aminosäuren und Betain vor, rund 90 % organisch gebunden. Nach der Einarbeitung wird er an Boden, Pflanze und Mikroorganismen gebunden und übersteht den Winter weitgehend ohne Auswaschung.

  2. 2
    Gleitende Freisetzung

    Ab dem Frühjahr wird der Stickstoff mit der natürlichen Mineralisierung nach und nach frei und steht der Kultur über die ganze Vegetation zur Verfügung.

  3. 3
    Auf wachsende Bestände sprühbar

    Vinasse ließ sich ohne Ätzschäden auf wachsende Bestände ausbringen. Frühjahrsgaben erreichten in den Versuchen der LVA Bernburg ähnliche Erträge wie mineralischer Stickstoff.

  4. 4
    Mehr Leben im Boden

    Der Restzucker gibt der Mikroflora den ersten Impuls, die organischen Stickstoffverbindungen tragen ihn weiter. Besonders die freilebenden, stickstoffbindenden Azotobacter wurden gefördert.

Azotobacter je g Boden nach Vinasse

Lössboden eines Biobetriebs

ohne Vinasse3.000
2,7 t/ha im Herbst3.650
5,4 t/ha im Herbst6.000
2,7 t/ha im Frühjahr10.250

Ertrag mit Vinasse-Stickstoff im Frühjahr

relativ zur gleichen N-Menge als Mineraldünger (= 100), Mittel der Versuchsjahre

Winterweizen100,2
Zuckerrüben102
Wintergerste97,7
Winterraps95,8

Quelle: Debruck, J.; Lewicki, W.: Zuckerrübenvinasse als Naturdünger im Kreislauf Boden – Pflanze. 1996, S. 21–28, mit Versuchen u. a. der LVA Bernburg-Strenzfeld (1993–1995, Ertrag je Kultur als Mittel der Versuchsjahre: Winterweizen 99,7/101/100, Wintergerste 102/93,3, Winterraps 103/88,6), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und des Labors Grün-Wollny (Azotobacter, Mainzer Becken 1991). Die Ergebnisse beziehen sich auf Zuckerrübenvinasse im Ackerbau mit Aufwandmengen um 3 t/ha, nicht auf AMN Bionasse. Für AMN Bionasse gelten die Richtwerte unten und die Angaben auf dem Etikett.

07 · Sauber an der Quelle

Der Vorteil entsteht am Rohstoff

Bionasse verwendet ausschließlich Rohstoff aus ökologischem Anbau. Das Screening der LUFA Nord-West auf rund 405 Pflanzenschutzwirkstoffe ergab keinen Befund oberhalb der Bestimmungsgrenze, ebenso eine Untersuchung nach QuEChERS an einer früheren Charge. Das zählt besonders bei Kräutern, Salaten und Gemüse.

rund 405Wirkstoffe untersucht, kein Befund oberhalb der Bestimmungsgrenze
unter 14 %der DüMV-Grenzwerte ausgeschöpft, bei allen sechs Elementen
1Komponente, ohne Hilfs- oder Zusatzstoffe

Schwermetalle: Ausschöpfung der DüMV-Grenzwerte

Arsenunter 0,6 %
Bleiunter 1,4 %
Cadmiumunter 14 %
Quecksilberunter 4,2 %
Thallium4,0 %
Nickel8,3 %
Prüfbericht LUFA Nord-West Nr. 26DD001752, Produktionscharge 2026, bezogen auf die Trockenmasse.

08 · Anwendung

Richtwerte für die Praxis

KulturZweckRichtwert
GemüsebauN-reduzierte Düngung, Vitalisierung2–4 Gaben, 1–6 L/ha oder 0,1–1 %ig zur Spritzbrühe
Kräuter, Stauden, ZierpflanzenNachdüngung, Vitalisierungwöchentlich 0,3 %ig oder alle 2–3 Wochen 0,5 %ig
AckerbauN-reduzierte Düngung1 Anwendung 3–6 L/ha nach der Bestockung
Baumschule, GaLaBauAnwachsen, Wurzelbildung1 %ig tauchen bzw. 1–3 %ig angießen
ObstbauVitalisierungmehrmals jährlich 1–3 L/ha
Wein, KeltertraubenVitalisierung0,3–0,5 %ig bzw. 1–3 L/ha
Sport- und GolfrasenBodenaktivierung, Greeningmehrmals jährlich 0,3–1 %ig

Für Verbandsbetriebe, die mehr wollen als die Mindestanforderung: vor allem für Kräuter, Salate und Gemüse, kaliumbedürftige Kulturen wie Fruchtgemüse, Obst und Wein sowie Flächen in Wasserschutzgebieten. Mischversuch empfohlen; bei blühenden Zierpflanzen vor dem Blatteinsatz eine Testbehandlung. Maßgeblich sind die Angaben auf dem Etikett.

Menge im Dosierrechner berechnen →

09 · Zertifizierungen

Geeignet und gelistet

VO (EU) 2018/848Betriebsmittelliste DEBio AustriaNaturlandBiolandDemeterBiokreisGäaEcovin

10 · Verfügbarkeit

Ausreichend Ware sofort verfügbar

5 · 10 · 20 LKanister, direkt im Shop bestellbar
300 · 600 · 1.000 LIBC auf Anfrage
LKW-Ladung & Zugganze Ladungen auf Angebot

IBC und ganze Züge sind auf Angebot zu attraktiven Konditionen verfügbar. Beratungskräften und Versuchsanstellern stellen wir Muster kostenfrei zur Verfügung. Prüfberichte, Sicherheitsdatenblatt und das wissenschaftliche Dossier erhalten Sie auf Anfrage.

Angebot anfordern0711 957949-71